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Wiener Walzer

West Coast Swing ist ein Paartanz aus der Familie der Swing-Tänze.
Als Vorläufer wird meist der Lindy Hop genannt, insbesondere der sogenannte “Hollywood Style” von Dean Collins. Wie der Name schon sagt, entstand der Tanz an der Westküste der Vereinigten Staaten. Es ist der offizielle Tanz des Bundesstaates Kalifornien. Im Gegensatz zu anderen Swing-Tänzen wie dem Lindy Hop orientiert sich der West Coast Swing weniger an den ursprünglichen Schritten und Tänzen, sondern gilt als eine Swing-Tanz-Variante die “mit der Zeit geht”. So wird West Coast Swing auch oft auf Disco, moderne Popmusik und Hip Hop-Musik getanzt (aber natürlich auch auf Swing-Musik). Der West Coast Swing ist “slotted” und stationär, d. h. er wird in einem schmalen, länglichen Bereich getanzt, der normalerweise nicht verlassen wird. Da Tanzpaare stationär bleiben, gibt es keine Tanzrichtung. Bewegungen im West Coast Swing sind normalerweise weich und flüssig, wobei natürlich Musik interpretiert wird. Improvisation spielt eine große Rolle in diesem Tanz, wie in vielen Swing-Tänzen. In den Vereinigten Staaten gibt es im West Coast Swing eine große Wettbewerbsszene. In Europa erfreut sich dieser Tanz besonders in England und Frankreich großer Beliebtheit. In Deutschland wurde er sogar zum Tanz des Jahres 2014 gekürt.

Mambo / Salsa

1954 – Kuba. Ein neuer Tanz macht von sich reden. Viele nennen ihn auch Diablo – der teuflische Rhythmus. Der Mambo überschreitet die gesellschaftlichen Tanzregeln. Jetzt wird nach allen Regeln der Kunst getanzt. Grenzüberschreitend setzt sich der temperamentvolle Rhythmus durch. Nachdem er in Amerika seinen triumphalen Einzug gehalten hat, sind nun auch die Deutschen nicht mehr zu bremsen. Endlich ein Tanz, bei dem man sich ausleben kann – bei dem man Gefühl zeigen darf und soll. Das Mambo-Tanzgefühl liegt zwischen Tango und Cha Cha Cha – die gelungene Mischung aus Geben und Nehmen. Mambo ist nicht nur ein Tanz – es ist ein Lebensgefühl.

Disco Fox

Ein moderner Paartanz, der aus der aktuellen Tanzszene nicht mehr wegzudenken ist. Ob in Discotheken oder bei sonstigen Veranstaltungen – ohne Disco-Fox geht nichts mehr. Der Tanz ist eine Mischung aus Swing – Hustle – Boogie Woogie und viel Fantasie. Interessante Wickelfiguren und effektvolle Drehungen sorgen dafür, dass es Ihnen nie langweilig werden wird. Die Variationsmöglichkeiten sind grenzenlos und sorgen für stetige Abwechslung. Der Disco-Fox – ein Muss für alle Tanzfans.

Rock 'n' Roll

Der Rock ’n‘ Roll erfreut sich seit den 50er Jahren ungebrochener Beliebtheit. Die rhythmische Musik und die teilweise atemberaubenden Figuren begeistern auch heute noch die Zuschauer. Das breite Spektrum dieses Tanzes bietet für Anfänger und Turniertänzer das richtige Programm an. Egal welche Vorkenntnisse Sie besitzen oder zu welcher Altersgruppe Sie gehören, der Rock’n Roll wird Ihnen sicher viel Spaß machen.

Kubanischer Cha Cha

Der Kubanische Cha Cha ist eine temperamentvolle Mischung aus Cha Cha und Mambo. Für diesen Kurs sind keine Vorkenntnisse notwendig, er ist auch für Anfänger geeignet. Kommt einfach zu einem unverbindlichen Schnuppertermin vorbei.

Jive

Er ist jung, spritzig, witzig, temperamentvoll und rhythmisch; der Tanz ist zum Toben geeignet. Die Paare wirken leicht wie Ping Pong Bälle, springlebendig und unbeschwert, die Figuren spielen mit der Musik.

Paso doble

Er wird durch das Stierkampfmotiv bestimmt. Vom Herrn erwartet man als Torero fast hochmütigen Stolz, kühne Entschlossenheit und Eleganz, von der Dame, als Capa = Tuch, selbstbewußte Distanz, große Wendigkeit und Geschwindigkeit als Folge der durch den Herrn gegebenen Führung. Eiserne Disziplin, Würde, Feuer und gedämpfte Beherrschtheit sind gefragt.

Rumba

Sie äußert sich ebenfalls als erotisches Spiel, als glühendes Liebeswerben. Im Dialog der Geschlechter schwankt die Dame zwischen Hingabe und Abwendung und der Herr zwischen Zuneigung und Selbstherrlichkeit. In vielen Figuren zeigt sich die weibliche Verführungskunst – Hüft- und Beckenbewegung sind dabei wichtige Ausdrucksmittel.

ChaChaCha

Er äußert sich ähnlich wie die Rumba als erotisches Spiel, als amüsanter, koketter Flirt. Man bindet sich nicht, man gefällt sich, man ist entzückt voneinander, man brilliert. Man ist sich seiner Sache sicher, spielt ein bißchen mit dem Partner oder mit dem Publikum. Nichts ist ernst gemeint, alles ist keck, fröhlich, perlend wie Sekt, ausgelassen und übermütig.

Samba

Sie ist leicht, unbekümmert, man denkt an Karneval in Rio, an wogende Fröhlichkeit, explodierende Lebensfreude, kurz gesagt: Viva la Samba!

Quickstepp

Der Quickstepp ist unter den Standardtänzen sicher die größte Herausforderung. Der tänzerische Charakter äußert sich in rhythmisch klaren Geh- und Laufschritten und schnellen kleinen Seitwärtsschritten. Typisch ist das Heben und Senken und die zickzackartige Linienführung, mit der sich die Paare rasant über die Tanzfläche bewegen. Durch seine getanzte Leichtigkeit und Fröhlichkeit nennt man ihn auch den „Champagner unter den Tänzen“. Musikalisch ist der Quickstepp sehr flexibel, er kann auf Swing, Country und viele aktuelle Hits getanzt werden.

Langsamer Walzer

Langsamer Walzer – Er gehört schon immer zu den beliebtesten Standardtänzen, da seine Figuren und die Musik zum Träumen einladen. Er muss sehr gefühlvoll, weich und raumgreifend getanzt werden. Er ist der Inbegriff tänzerischer Harmonie und durch seine fließenden und schwebenden Bewegungen im 3/4tel- Takt nennt man ihn auch den „Tanz des Herzens“.

Tango

Der Tango erinnert mit seinem Grundschritt sehr an den Fox, zieht jedoch technisch und charakterlich keine Parallelen. Die sogenannte Tango-Atmosphäre, die neben der Musik durch den extravaganten Tanzstil hervorgerufen wird, ist nicht leicht verdaulich und somit nur einem kleinen Kreis von Tänzern wirklich zugänglich. Manchmal dauert es Jahre bis man versteht, was Tango bedeutet: ein Wechselbad der Gefühle nämlich – ein ständiges Geben und Nehmen – was z. B. die harten und weichen Bewegungen ausdrücken sollen; der Kampf der Geschlechter schlechthin. Ein Tanz der hocherotisch und eiskalt sein kann.


Für seine perfekte Interpretation ist neben technischem Können auch sehr viel Einfühlungsvermögen nötig. Er ist der ausdrucksstärkste Standard-Tanz.

Wiener Walzer

Von allen heute gepflegten Gesellschaftstänzen ist der Wiener Walzer nachweisbar der Älteste. Sein Ursprung liegt im Paartanz des 12. Jahrhunderts, woraus sich im 16. Jahrhundert der „Ländler“ entwickelte – noch heute ein beliebter bayerischer Volkstanz. Ende des 18. Jahrhunderts entstand der bis heute kaum veränderte Walzer, der mit großer Begeisterung von den Wienern aufgenommen wurde. Deshalb auch Wiener Walzer. Da er nur ein kleines Repertoire an Figuren besitzt, ist die großzügige, schwungvolle und ausgelassene Interpretation fast das Wichtigste.